Pflegen
Professionelle und geprüfte Pflegequalität in differenzierten Angeboten
Der Schritt in die stationäre Pflege fällt oft schwer und wirft viele emotionale, praktische und rechtliche Fragen auf. Wir nehmen Ihre Sorgen ernst. Auf unseren Seiten können Sie sich einen ersten Eindruck über unser Pflegeleitbild, die Pflegequalität und unseren Alltag verschaffen. Für alle weiteren Anliegen stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
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Bei der stationären Pflege ergeben sich verschiedene Möglichkeiten
- Allgemeine Stationäre Pflege
- Gerontopsychiatrische Pflege
- Kurzzeitpflege
Ambulante Pflege – Diakoniestation Bruchsal
Professionelle Pflege und Betreuung in Ihren eigenen „vier Wänden“.
Wenn Angehörige plötzlich erkranken oder ein Krankenhausaufenthalt endet, stellt sich oft die Frage nach der weiteren Betreuung. Um eine qualifizierte Versorgung im eigenen Zuhause zu gewährleisten, bieten die Diakoniestation und die Nachbarschaftshilfe vielseitige Unterstützung an. Gerne klären wir gemeinsam in einem kostenfreien, persönlichen Beratungsgespräch, wie wir Ihnen in dieser Situation weiterhelfen können.
Angebote Diakoniestation
Die Diakoniestation bietet unterschiedlichste Formen der ambulanten Pflege, der ambulanten Betreuung, Beratung und Schulung an.
Es sind ausschließlich examinierte Pflegekräfte angestellt, die das Stadtgebiet Bruchsal sowie Forst mobil versorgen.

- durch unsere zertifizierte Wundexpertin
- Beratung, Begutachtung, Fotodokumentation, Therapieabsprache mit dem Arztbei chronischen Wunden
- Einsatz moderner Wundauflagen
- stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger
- Einsatz qualifizierter Mitarbeiter im Umgang mit demenziell Erkrankten in der Häuslichkeit
- 6 Abende jährlich
- Austausch, Beratung, Kontakt & Kommunikation
- Kurs häusliche Krankenpflege: Vermittlung theoretischer Inhalte und praktische Übungen
- Pflegeanleitung: individuelle Beratung und Anleitung in der häuslichen Pflegesituation
- Beratungseinsätze für Pflegegeldempfänger
- Injektionen
- Blutzuckerkontrollen
- Blutdruckkontrollen
- Wundversorgungen nach neuesten Erkenntnissen
- Medikamentengabe
- Spezielle Behandlungspflege
- Infusionstherapie
- Portversorgung
- Grundpflege
- Baden, Duschen
- Ankleiden bzw. Auskleiden
- Hilfe bei Ausscheidungen
- Vermittlung von Hilfsmitteln, z.B. Pflegebetten, Rollstühle
Hauswirtschaftliche Versorgung bei Abwesenheit der Mutter, z.B. durch
- Kur
- Schwangerschaft
- Krankheit
- Pflegestufen beantragen
- Einstufungen durch den MDK
- Qualitätssicherungseinsätze nach § 37 Abs. 3 des SBG XI
- Vermittlung eines Hausnotrufs
Kontakt Diakoniestation

Unverbindliche und kostenlose Beratung
Pflegedienstleitung
Ev. Altenzentrum Bruchsal / Diakoniestation Huttenstrasse 43a
76646 Bruchsal
Telefon:07251 9749-310
Telefax:07251/ 9749 309
E-Mail: kontakt@eaz-bruchsal.de
Bürozeiten: Täglich 8.00 – 15.00 Uhr
Außerhalb der Bürozeiten können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.
Sie werden umgehend zurückgerufen.a
Allgemeine stationäre Pflege
Vertrauensvolle Beziehung
Unsere Pflege basiert auf dem Prinzip der Ganzheitspflege, bei der eine vertrauensvolle Beziehung im Mittelpunkt steht. Feste Bezugspflegekräfte dienen dabei als zentrale Ansprechpartner für Bewohner und Angehörige. Diese individuelle und bewohnerorientierte Zuordnung schafft eine familiäre Atmosphäre und vermittelt ein tiefes Gefühl von Geborgenheit.
Ermutigen, Anleiten, Beraten
Unser Pflegemodell setzt auf eine ganzheitliche und aktivierende Pflege. Wir fördern gezielt vorhandene Fähigkeiten, beraten, ermutigen und übernehmen stellvertretend Aufgaben, die nicht mehr selbstständig möglich sind. So entsteht ein individueller Pflegeprozess, der sich stets an den aktuellen Bedürfnissen orientiert und durch sorgfältige Dokumentation fortlaufend gesichert und angepasst wird.
Im Mittelpunkt der Mensch
Zur Einschätzung des Pflegebedarfs werden Gewohnheiten, Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Hintergrund ihrer Biographie erfasst. Die Einbeziehung der Angehörigen und weiterer Bezugspersonen ist für uns selbstverständlich.
Gerontopsychiatrische Pflege
Unsere Pflege im beschützenden gerontopsychiatrischen Wohnbereich baut auf unserem allgemeinen Pflegeverständnis auf, geht aber gezielt auf besondere Erfordernisse ein. Speziell ausgebildete Fachkräfte arbeiten hier eng mit dem gesamten Pflegeteam zusammen, um insbesondere Menschen mit Demenz durch individuell angepasste Methoden und besondere Angebote im Alltag bestmöglich zu begleiten.
Methoden & Angebote
Personenzentrierte Pflege erfordert vielfältige Methoden, um individuell auf jeden Bewohner einzugehen. Während diese auch in der allgemeinen Pflege gelten, sind sie in der Gerontopsychiatrie – besonders bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit – von zentraler Bedeutung. Wir passen unsere Zugänge stets den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner an, stützen uns dabei auf aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und bilden unser Team kontinuierlich weiter.
Beispiele unserer Methoden und Angebote
(in alphabetischer Reihenfolge)
(in alphabetischer Reihenfolge)
Da der Bewohner je nach Verwirrtheitsstadium der Demenz nicht in jedem Fall kognitiv ansprechbar ist, greifen wir individuell auf andere, die Gefühlsebene ansprechende Ansätze zurück.
Hierzu zählt u.a. die Basale Stimulation. Die Basale Stimulation regt die Grundbedürfnisse mit einfachen Reizen an und will so die Umwelt wieder erfahrbar machen. Dies geschieht durch eine bewusste aufmerksame Zuwendung der Bezugspflegeperson durch unterschiedliche, auch nonverbale, Kommunikationsformen und die Stimulation aller Sinne. Die Stimulation erfolgt durch gezielte, wiederholt angebotene Reize wie z.B. Bilder, Musik, Geräusche, Gerüche, Farben.
Bei den Auswahlkriterien der angebotenen ausgewählten Reize helfen wesentlich die Biographiearbeit und die Aussagen der Angehörigen.
Das Beschäftigungs- und Betreuungsangebot (von ca. 1h an jedem Vor- u. Nachmittag) durch die Mitarbeiter der Wohngruppe, wird wöchentlich im Voraus geplant. Bei der Planung wird beachtet, dass sich die Betreuungsangebote an der individuellen Situation des Bewohners ausrichten. Im Vordergrund der Beschäftigungs- und Betreuungsangebote stehen alltagsnahe Beschäftigungen wie haushaltsnahe Tätigkeiten, gemeinsames Singen, Pflege und Beschäftigung mit den Tieren der Wohngruppe sowie Betätigung im Innenhof und Garten. Jahreszeiten, Kirchenfeste oder auch aktuelle Gegebenheiten werden bei der Planung berücksichtigt.
Gottesdienstbesuche, Besuche von wohnbereichsübergreifenden Veranstaltungen wie Sommerfest, Faschingsfeier, Ausflüge erweitern das Angebot.
Ziel der Beschäftigungs- und Betreuungsangebote ist, die Übernahme von Aufgaben, die Einbindung in die Gemeinschaft, Erfolgserlebnisse für den Einzelnen, Spaß und Freude und das Reaktivieren vertrauter Beschäftigungen.
Die Biografiearbeit ist der entscheidende Kommunikationszugang zum Bewohner. Biographiearbeit wird auch als Erinnerungsarbeit bezeichnet. Sie ist ein wichtiger, unverzichtbarer Ansatz im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen, da das Langzeitgedächtnis noch lange intakt bleibt und es hier Ressourcen gibt, die erhalten ggf. gefördert werden.
Die Biographiearbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur bewohnerorientierteren Pflege. Der Bewohner erfährt ein gesteigertes Selbstwertgefühl, auch soziale Kontakte lassen sich mit Hilfe der Biographiearbeit aufbauen.
Durch die „Erinnerungsarbeit“ hat der Bewohner die Chance, sein Leben wieder zu erleben, neu zu bewerten und vielleicht sogar zu verarbeiten.
Die Kinästhetik ist ein Bewegungskonzept, sie versteht Bewegung als grundlegende Vorraussetzung für jede menschliche Funktion des Bewegungsapparates.
Durch die Nutzung natürlicher und schonender Bewegungsabläufe soll eine bestmögliche Eigenbewegung gefördert bzw. wiederentdeckt werden.
Die Pflegekraft hilft dem Bewohner, neue Bewegungsabläufe zu entdecken und sich an den gesunden funktionierenden Bewegungen zu orientieren. Somit wird die Eigenständigkeit im Alltag aufrecht erhalten oder sogar wiederhergestellt.
In der Milieutherapie geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Umwelt und das Umfeld zu lenken. Beide nehmen Einfluss auf das Verhalten des Bewohners.
Auch die Milieutherapie greift auf Erkenntnisse der Biographiearbeit zurück, indem z.B. Elemente mit Bezug zur Lebensgeschichte des Bewohners, wie Möbel oder Bilder in sein neues Lebensumfeld integriert werden. Ein „heimisches“ und vertrautes Gefühl kann entstehen.
Eine wesentliche Grundlage der Betreuung ist die Tagesgestaltung (24h).
Der Bewohner erlebt einen strukturierten regelmäßig wiederkehrenden, für ihn nachvollziehbaren Tagesablauf. Wichtiger Bestandteil der Tagesstruktur sind vor allem die Mahlzeiten, die gemeinsam in der Wohngruppe vorbereitet, eingenommen und nachbereitet werden.
Die Tagesstruktur wird ferner durch verbindlich vorgegebene Gruppen- und Einzelaktivitäten bestimmt. Der Bewohner erlebt sich als aktiv und nützlich, was sich positiv auf sein Befinden auswirkt.
Das Snoezelen (kommt aus dem Holländischen ‚Snuffelen’ und ‚Doezelen’ und wird mit Entspannung, Zuwendung und emotionaler Geborgenheit assoziiert) ist eine weitere Methode, die beim Ausbleiben einer verbalen Kommunikation eingesetzt wird.
Ziel ist das Schaffen einer Atmosphäre des Vertauens und der Entspannung. Über das Erleben von Sinnesreizen soll sich das Befinden des Bewohners verbessern.
Die Validation (lat. Begleitung, engl. Wertschätzung) ist eine Methode, um mit desorientierten alten Menschen zu kommunizieren, sie wertzuschätzen und durch Verständnis und Akzeptanz ihre Lebensqualität zu verbessern.
Über die Gefühlsebene erhält man Zugang zur Erlebniswelt der Bewohner, indem man in die Welt des Bewohners einsteigt und sich auf seine Gefühlswelt begibt.
Kurzzeitpflege
Die Kurzzeitpflege bietet eine verlässliche Lösung, wenn die häusliche Pflege – etwa durch Urlaub oder Krankheit der Angehörigen – vorübergehend ausfällt oder sich der Pflegebedarf kurzfristig erhöht. Die Zimmer sind direkt in unsere stationären Wohnbereiche integriert, sodass wir auch beim „Wohnen auf Zeit“ großen Wert auf eine schnelle Eingewöhnung und ein gutes Miteinander legen.
Seelsorge & Spiritualität
Als ganzheitlicher diakonischer Dienst begleiten wir Sie einfühlsam bei allen Glaubens- und Lebensfragen. Besonders in schwierigen Situationen bieten unsere Mitarbeitenden durch aufmerksames Zuhören wichtigen Austausch und Rat. Neben täglichen Andachten und Gottesdiensten am Wochenende stehen die Kapelle im Dietrich Bonhoeffer Haus sowie der Andachtsraum im Franziskus Haus allen Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden jederzeit als Rückzugsorte für Stille und Besinnung offen.
Den Alltag lebendig und kreativ gestalten
Im Rahmen der Betreuungssassistenz werden vielfältige und abwechslungsreiche Aktivitäten für alle Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflege angeboten. In jedem der drei Häuser (Dietich Bonhoeffer Haus, Luise Rinser Haus und Franziskus Haus) steht ein qualifiziertes Team zur Verfügung, das den Alltag unserer Bewohnerinnen und Bewohner lebendig und kreativ gestaltet.
Die Teams stellen sich zusammen aus engagierten Mitarbeitern unterschiedlichster Fachrichtungen, z.B.
- Pädagogik
- Sozialpädagogik/ Theaterpädagogik
- Gerontopsychiatrie
- Betreuungsassistentenz
Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern
Die Teilnahme an Angeboten der Betreuungssassistenz wird individuell und gemeinsam mit Bewohner, Angehörigen, Hausärzten und den verantwortlichen Pflegekräften abgestimmt.
Durch ein ausführliches Erstgespräch bei Einzug kann das Beschäftigungsangebot individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche des jeweiligen Bewohners zugeschnitten werden. Gemeinsames Ziel ist es, neben der Freude am Miteinander, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Selbstverständlich zählen auch die großen Veranstaltungen des Hauses, wie z.B. jahreszeitliche Feste und wohnbereichübergreifende Geburtstagsfeiern, Veranstaltungen aus Kunst & Kultur, sowie weitere kulturelle Programme (siehe Veranstaltungen) zu den Angeboten der Beschäftigungsassistenz.
Pflegeleitbild
Der Mensch in seiner Ganzheit
Im Mittelpunkt unserer Pflege steht der Mensch in seiner Ganzheit als Einheit von Körper, Geist und Seele in seiner jeweiligen Umwelt. Die Grundlage für unser pflegerisches Handeln bilden Gewohnheiten, Bedürfnisse und Wünsche unserer Bewohner und Klienten auf dem Hintergrund ihrer Biographie. Unser Ziel in der Pflege ist die kontinuierliche Förderung und Erhaltung körperlicher, geistiger, seelischer und sozialer Fähigkeiten.
Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens
Wir orientieren uns in unserem pflegerischen Handeln am Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Es beschreibt die ganzheitliche, aktivierende Pflege und greift zur Einschätzung des Pflegebedarfs auf Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens (AEDL) zurück. Pflege ist für uns ein Prozeß, der unter Einbeziehung der Bewohner und Klienten sowie seiner Bezugsperson/en geplant, umgesetzt und dokumentiert wird. Bewohner- und klientenorientierte Pflege erreichen wir auch dadurch, dass wir mit allen an der Betreuung Beteiligten im Austausch stehen. Die Qualität unserer Arbeit wird durch unser Qualitätsmanagementsystem gesichert.
Respekt, Vertrauen, Miteinander
Unsere Bewohner und Klienten sollen sich in jeder Lebensphase heimisch und angenommen fühlen. Wir begegnen ihnen mit Würde und Respekt. Die Achtung und Berücksichtigung ihres Glaubens ist selbstverständlich. Durch professionellen und einfühlsamen Umgang schaffen wir Vertrauen. Ein gutes Miteinander im Team sowie Pflege nach aktuellen fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen leisten hierzu einen Beitrag. Mit den uns anvertrauten persönlichen Informationen und Bewohner- und Klienteneigentum gehen wir respekt- und verantwortungsvoll um. Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Verantwortung und setzen uns für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein.